ADHS und Autismus
ADHS und Autismus begleiten viele Menschen bis ins Erwachsenenalter.
Herausforderungen wie Konzentrationsschwierigkeiten, soziale Unsicherheiten, Reizüberflutung, innere Unruhe, Impulsivität oder Schwierigkeiten bei Organisation und Struktur können den Alltag, den Beruf und Beziehungen belasten.
Eine fundierte Diagnostik bildet die Grundlage, um das eigene Erleben und Verhalten besser zu verstehen und individuelle Strategien zu entwickeln.
Darauf aufbauend unterstützt eine psychotherapeutische Begleitung, den Alltag selbstbestimmter zu gestalten, eigene Stärken zu erkennen und das persönliche Potenzial zu entfalten.
ADHS und Autismus
Diagnositk
Die Diagnostik erfolgt in mehreren Einzelgesprächen und mithilfe standardisierter Fragebögen. Dabei werden sowohl Selbst- als auch Fremdanamnesen (z. B. durch Angehörige oder Partner:innen) einbezogen, um ein umfassendes Bild der individuellen Stärken, Schwierigkeiten und Lebensgeschichte zu erhalten.
Ziel ist es, die persönliche Entwicklung, aktuelle Belastungen und typische Verhaltensmuster besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage kann eine fundierte Diagnose gestellt und ein passender Behandlungsplan entwickelt werden.
Behandlung von ADHS
Ziele der Therapie
Ziel ist es, eigene ADHS-Muster zu erkennen und wirksame Strategien für Alltag, Beruf und Beziehungen zu entwickeln. Die Behandlung unterstützt dabei, Aufmerksamkeit und Selbstorganisation zu stärken, Impulse besser zu steuern und emotionale Belastungen gelassener zu bewältigen.
Inhalte
Psychoedukation zu ADHS und individuellen Mustern
Kognitive Verhaltenstherapie bei belastenden Gedanken und Verhaltensweisen
Achtsamkeits- und Entspannungstechniken
Praktische Strategien für Struktur, Planung und Selbstmanagement
Austausch und gegenseitige Unterstützung in der Gruppe
Behandlungsrahmen
ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter
Wöchentliche Gruppensitzungen (100 Minuten)
Ergänzende Einzeltherapie nach Bedarf
Kurzzeit- oder Langzeittherapie
Behandlung von Autismus
Ziele der Therapie
Ziel ist es, das eigene autistische Erleben besser zu verstehen, Überforderung zu reduzieren und individuelle Stärken zu nutzen. Die Therapie fördert Selbstakzeptanz, soziale Kompetenz und den Aufbau stabiler Alltagsstrukturen.
Inhalte
Psychoedukation zu Autismus und individuellen Wahrnehmungsmustern
Kognitive und verhaltenstherapeutische Strategien im Umgang mit Stress und sozialen Situationen
Achtsamkeit und Selbstfürsorge
Training von Kommunikation, Struktur und Alltagssicherheit
Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung in der Gruppe
Behandlungsrahmen
Diagnostik und Therapie im Erwachsenenalter
Wöchentliche Gruppensitzungen (100 Minuten)
Ergänzende Einzelgespräche nach Bedarf
Kurzzeit- oder Langzeittherapie
